Forscher simulieren Crash mit Flugzeug

Forscher simulieren Crash mit Flugzeug

Mittlerweile gibt es immer mehr Drohnen am Himmel und durch die sinkenden Preise wächst die Zahl der Drohnenbesitzer immer weiter an. Nun haben Wissenschaftler der University of Dayton im Labor simuliert, was passiert wenn eine Drohne mit einem Flugzeug zusammenprallt. Auch wenn das Szenario sehr unwahrscheinlich ist, wenn man sich an die Bestimmungen der Luftfahrt hält, so zeigt das Ergebnis doch deutlich, dass eine gewisse Gefahr besteht, wenn Drohnenbesitzer unvorsichtig handeln.

Den ganzen Artikel findet ihr hier.

Was haltet ihr von dem Artikel? Schürt er eher Angst oder findet ihr solche Tests sinnvoll?

Haramis schreibt: Woow! So gefährlich sind unsere Drohnen… nix anderes erwartet. Ansonsten müsste es ja ständig Probleme geben, wenn Vögel aller Art mit Flugzeugen crashen. Ganz abgesehen von Tennisballgroßen Hagelkörnern, die ja andauernd Flugzeuge runterholen…

Dario schreibt: Gibt es doch auch des öfteren. Schlimmste ist da einfach nur wenn sie ins triebwerk kommen

Matthias schreibt: selbst da passiert nix weiter… die werden mit sowas getestet.. die schicken da Materialien durch im Test und das unnatürlich viel .. Die müssen einen Vogelschwarm aushalten ohne das auch nur ein Blatt verbiegt..So n kleiner Kopter macht da nix aus

Dario schreibt: Bitte was?? Wieso haben die dann mal ab und zu triebwerkausfälle ..Es gibt nix was unzerstörbar ist

Haramis schreibt: Sand der bei Saharastürmen aufgewirbelt wird und die Turbinen regelrecht sandstrahlt und bei den Triebwerkstemperaturen verschmolzen wird – das ist zB eine Gefahr.

Sebastia schreibt: wo hast denn den Schnulli aufgeschnappt? Ich meine, dass Tests gemacht werden stimmt schon aber das übersteht kein Triebwerk schadlos. Oder hab den Witz nicht verstanden?

Matthias schreibt: Ich habs bei Welt der Wunder gesehn da haben die ein Boing Triebwerk getestet unter extremen Bedingungen .. u.a einen Vogelschwarm durch gejagt (Tote Hühner) und nix ist passiert das Triebwerk hat nicht mal die Drehzahl groß geändert… Klar wenn man 50 x 2kg Kopter durchjagt wär das schon was anderes .. aber eine ..hmmm..

Dario schreibt: trotzdem kann es passieren das ein triebwerk kaputt geht ist ja schon mehrmals passiert ..Warum schauen die wohl vor jedem Start in die Turbinen..

Sascha schreibt: Ich würde da einen Copter nicht unbedingt mit nem Vogel vergleichen. Das kleinste Metallteil in so ner Turbine kann an der richtigen Stelle zur Katastrophe führen

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15 comments

  • Micha sagt:

    Gleiche Wirkung wie Vogelschlag. Wenn’s im Triebwerk landet wird’s teuer ansonsten bekommt der Flieger nen Kratzer. Aber wie oft kommt es vor, dass ein Flugzeug von einer Drohne getroffen wird? Denke das Risiko mit Vögeln ist um ein vielfaches größer. Wenn man sich an die Bestimmungen hält, ist eine Kollision fast ausgeschlossen.

  • Peter sagt:

    gibt doch inzwischen genug Videos und Berichte dazu. Wenn’s nicht grade ne 20 kg Drohne ist. Größe und Gewicht sind in etwa vergleichbar. Und die meisten Drohnen sind aus Carbon und Plastik zusammen gezimmert. Fliegen wie Puzzle auseinander.

  • Jens sagt:

    Ich versteh das Problem nicht? Flugzeuge – sogar wenn es so kleine Hobbyflieger sind – fliegen in aller Regel höher als 100 Meter. Also da, wo unsere Drohnen nicht fliegen. Unter 100 Meter fliegen sie nur dann, wenn sie starten oder landen – das tun sie üblicherweise aber nicht im heimischen Garten oder im Wald, sondern auf einem Flugplatz. Weswegen uns dort auch verboten ist, mit den Drohnen zu fliegen. Hat die Tage nicht zufällig genau so ein Hobbyflieger ne Gruppe Fußgänger mitgenommen (Und damit mehr Tote verursacht als insgesamt weltweit durch Hobby-drohnen)? Werden da jetzt auch reisserisch Kollisionstests gefahren und Gesetze verschärft?

  • Matthias sagt:

    Schaut mal: http://www.airlive.net/news-near-drone-collision-with-easyjet-a319-u27084-over-merseyside-with-atc/
    Immer wieder erstaunlich welche Adleraugen Piloten haben müssen. Nicht nur dass sie eine weiße Drohne in mehreren 100 Metern Entfernung zum Flugzeug gegen den grau-weißen Himmel ausmachen können, und das sogar mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 350 km/h. Jetzt haben sie auch noch den Hersteller erkannt!
    Wann kommt der erste Pilot der in die Zukunft sehen kann?

  • Sandro sagt:

    Ich bin selbst Pilot und habe auch DJI zuhause… würde ich auch erkennen….Man sieht auch Vögel… vielleicht nicht gerade einen Spatz aber definitiv z.b. Raben/Krähen

  • Christian sagt:

    Da handelt es sich um einen Airbus in 4.5 NM bedeutet für mich ca eine Geschwindigkeit von 130-140 kts. Und wenn man da eine Drohne passiert die wie er sagt auf gleicher Höhe ist sieht man das schon… hab auch schon genug Vögel gesehen… ganz ehrlich was macht eine Drohne in der Nähe in der Höhe (ca. 400m) am Flughafen? Schade wenn uns solche idioten das Hobby langsam aber sicher kaputt machen… ihr habt bestimmt schon gesehen was es für Schäden an einem Flugzeug verursachen kann… und ich möchte nicht drüber nachdenken was passieren könnte….

  • Clemens sagt:

    Natürlich kann man ne Phantom/Inspire bei den Geschwindigkeiten erkennen! Und wenn er sich auskennt dann sind die Dji Produkte unverkennbar.

  • Sascha sagt:

    Habt ihr es denn noch immer nicht geschnallt, warum die ganzen Flugzeugpiloten auf einmal Drohnen sehen? Es gibt eine ganz einfache Antwort darauf. Wer könnte denn von dem Gesetz profitieren?

  • Klaus sagt:

    ..ich erinnere mich an angebliche Drohnen, die sich später als Plastiktüten herausgestellt haben…oder den angeblichen Crash mit einer Drohne, der sich nachträglich als Strukturschwäche der Flugzeugnase herausgestellt hat…usw… Recherchiere doch einfach selbst ein bisschen…hilft manchmal gegen Ahnungslosigkeit 😉

  • Christian sagt:

    Es geht doch hier konkret um DIESEN Fall.
    Es gibt ATC-Radio in dem ein Pilot eine DJI-Pahntom „ähnliche“ Drohne identifiziert hat. (kennt sich wahrscheinlich selbst aus, bzgl. steht „Phantom“ für ein gewisses Bild.)
    Das Flugzeug war 4.5 Miles DME final auf dem ILS-Gleitpfad Runway 09 in Liverpool. Die Höhe wird dabei dann wahrscheinlich irgendwo zwischen 1000 und 1300 Fuss MSL (Sea Level) gewesen sein. Liverpool selbst liegt auf rund 200 Fuss MSL. Das Sind dann also ca. 240 bis 305 Meter über Grund. Definitiv eine machbare Höhe für einen DJI-Copter.
    Mit einem Copter in direkter Flugplatznähe in solchen Höhen zu fliegen ist schon nicht sehr cool. Dies aber quasi im Gleitpfad des Instrumentenlandesystems eines Verkehrsflughafens zu machen…naja…glaubt was ihr wollt.

  • Carsten sagt:

    Ist aber immer wieder schön, wie sich manche aufblasen ohne jemals selbst aus einem Cockpit geschaut zu haben.
    Ach ja, es soll „echte“ Piloten geben, die selbst Copter fliegen und daher schonmal einen DJI gesehen haben.

  • Ralf sagt:

    Schuld sind nicht die Drohnen oder ehr Multicopter sondern die Piloten und an Dumheit und Unwissenheit hilft nur ein Lehrgang…. Mit Prüfung und das für Alle Piloten und nicht nur für Gewerblich. 😐

  • Michael sagt:

    Es wird für alles ein Nachweiß erstellt,egal ob Auto,Boot,Angel oder Kettensäge,warum nicht einfach ein Befähigungsnachweis mit Zertifikat und gut ist.

  • Svend sagt:

    Und was bringt ein Nachweis? Nichts… Die Amis müssen registrieren , und was wurde wo gesehen? Ergebnis…?! Jeder Führerschein Inhaber ist noch nie zu schnell gefahren oder hat jemals etwas verbotenes getan…..:-)

  • Sabine sagt:

    Die haben die Wahrscheinlichkeit einer Drohnen/Flugzeug Kollision errechnet, indem sie Daten von Wildvögeln als Basis genommen haben. Das ist mehr als hanebüchen, weil nicht vergleichbar.

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